Katze Lucy kam mit verletzter Pfote in die SmartVet Tierarztpraxis Wildau

Die grau-weiß getigerte Katzendame Lucy war seit drei Tagen verschwunden, nachdem sie wieder auftauchte, stellten Herrchen und Frauchen erschrocken eine schwere Verletzung der hinteren linken Pfote fest und kamen umgehend in die SmartVet Tierarztpraxis Wildau.

Bis auf die offensichtliche Verletzung war die fast zweijährige kastrierte Katze in der Allgemeinuntersuchung unauffällig. Die Wunde, welche vom Zwischenzehenbereich bis kurz unterhalb des Knies reichte, zeigte sich als eitrig infizierte Schälverletzung, wobei Teile des Knochens und der Sehnen frei lagen. Auf den Röntgenbildern war ein Abriss von Teilen des Beckenknochens zu sehen - was das junge Tier aber nicht stark beeinträchtigen würde.

Amputation? Nein, danke!

Lucy und ihre Besitzer waren sehr kooperativ und bereit, einen unsicheren Weg in Richtung Heilung zu gehen. Dadurch haben wir uns nur für einen Verschluss der großen Wunde nach intensiver Reinigung sowie Wundauffrischung mit 27 Stichen entschieden, und damit gegen eine Amputation der gesamten Gliedmaße.

Anschließend bekam Lucy sowohl Schmerzmittel und Medikamente gegen die Entzündung als auch einen Verband und blieb bis zum nächsten Tag stationär. Danach durfte sie bei ihren Besitzern das Haus nicht verlassen und musste lernen, mit dem Verband, der sich nun um ihr gesamtes Hinterbein befand, zu leben.

Kleine Lucy, tapfer wie ein großer Tiger

Die sehr engagierten Besitzer brachten Lucy alle zwei Tage zu Kontrolle sowie Verbandswechsel in die Praxis und gaben fleißig die verordneten Medikamente. Die kleine Prinzessin schien zu wissen, dass wir ihr helfen wollen und blieb immer sehr artig. Lediglich, wenn es bei der Wundreinigung oder dem Auftragen von Gaze und Honigsalbe sehr schmerzhaft war, quittierte sie dieses mit einem Faucher - die Krallen jedoch ließ sie immer eingefahren.

Die Ungewissheit: Wird Lucy wieder gesund?

Zwischenzeitlich sah es so aus, als würde die großflächige Wunde nicht heilen wollen. Nachdem wir jedoch das passende Antibiotikum im Labor bestimmen ließen und die Medikamente entsprechend angepasst hatten, ging es Lucy zusehends besser - wenn sie auch deutlich ihren Protest gegen den Hausarrest zu Hause kund tat. Die Familie unterstützte Lucy durch abwechslungsreiches Spiel, viele Schmuseeinheiten und Herunterlassen der Rollos, damit ihr Liebling nicht so viel Sehnsucht nach der Freiheit verspürte.

"Danke SmartVet, ich darf wieder in die Freiheit"

Vier Wochen nach Lucy's Unfall, wir vermuten, sie wurde angefahren, konnten wir den Verband ablassen und die Wunde lediglich noch mit Honigsalbe behandeln. Nach insgesamt fünf Wochen intensiver Zusammenarbeit zwischen Besitzern, Lucy, Tierärzten und Tiermedizinischen Assistentinnen konnten wir die Abschlussuntersuchung durchführen und die Katzendame mit einem ersten Spaziergang belohnen.

Pass auf dich auf, Lucy! Wir wünschen dir alles Gute!

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