Hautpilz bei Katzen im Labor untersuchen

Hautpilz bei Katzen

Zwei Arten von Hautpilz bei Katzen

Viele Katzen leiden unter Hautpilz, besonders Langhaarkatzen sind oft davon betroffen. Man unterscheidet bei Hautpilz von Katzen zwischen sogenannten Dermatophytosen und Dermatomykosen. Bei Dermatophytosen befallen die Pilze das Fell und die Krallen der Katze. Bei Pilzinfektionen, die ausschließlich die äußere Haut der Katze betreffen, spricht man von Dermatomykosen.

Diagnose von Hautpilz bei Katzen

Bei Verdacht auf Hautpilz bei Katzen werden Haarproben aufbereitet und unter dem Mikroskop untersucht. Anhand Form und Größe der Erreger erkennt man, um welchen Hautpilz es sich handelt. In manchen Fällen muss eine Pilzkultur angelegt werden. Dabei werden Haare entnommen und im Labor auf ein spezielles Nährmedium aufgetragen. Bei einem  akuten Pilzbefall wechselt das Nährmedium nach einiger Zeit die Farbe.

Ursache von Hautpilz bei Katzen

In der Regel muss eine Schwächung des Immunsystems der Katze vorliegen, damit das Tier an einem Hautpilz erkrankt uns Symptome zeigt. Hautpilze ernähren sich von Hornsubstanzen aus Haaren und Haut des Tieres. Ständig feuchtes oder verfilztes Haar ist eine Brutstätte für Pilze. Bei regelmäßiger Fellpfleger, einer artgerechten Ernährung und regelmäßiger Impfung und Entwurmung sollte Ihre Katze ausreichend vor einem Pilzbefall geschützt sein.
Ist Ihre Katze jedoch häufiger in Kontakt mit anderen Tieren, kann sie sich anstecken. Pilze sind von Tier zu Tier und auch auf den Menschen übertragbar - auch über Gegenstände wie Pflegeutensilien oder Kratzbäume.

Behandlung von Hautpilz bei Katzen

Hautpilz wird bei Katzen hauptsächlich mit sogenannten Antimykotika /Anti-Pilz-Mitteln  behandelt. Je nach Art der Erreger verschreibt man zum Beispiel die Wirkstoffe Griseofulvin, Itraconacol oder Ketoconazol. Die Antimykotika werden der Katze als Tabletten verabreicht. Zusätzlich könnnen  Salben und Cremes oder bestimmte Waschlösungen, die Antimykotika beinhalten bei der Bekämpfung gegen Hautpilz helfen.

Ansteckungsgefahr bei Hautpilz bei Katzen

Vorsicht: Diese Hautpilze können auch auf den Menschen übertragen werden. Man sollte unbedingt Kratzbäume, Decken, Körbe und Spielzeuge austauschen oder desinfizieren, und sofort mit der Behandlung beginnen. Die Wohnung sollte gründlich gesaugt und geputzt werden, da selbst auf herumfliegenden Tierhaaren Pilzsporen kleben können.

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