Blasensteine bleiben oft unbemerkt!

Viele Haustiere haben Blasensteine, ohne dass sie darunter leiden oder Beschwerden auftreten. Vor allem kleine Steine bleiben oft sehr lange unbemerkt und werden mit dem Harn abgegeben.

Zu Beschwerden kommt es normalerweise erst dann, wenn die Steine größer werden, ihre scharfen Kanten die Blasenwand reizen oder wenn sich die Steine am Blasenausgang festsetzen und den Urinabfluss behindern.

Bei großen Steinen lässt sich eine Operation nicht vermeiden! Sonst kann es im schlimmsten Fall zu einem Komplettverschluss kommen.

Hündin Milly

Dies war bei unserem Patient Milly aus der SmartVet Praxis in Bremen der Fall. Die 4 Jährige Hündin litt unter Blasensteinen und diese mussten operativ entfernt werden. 

Oftmals erkennt man einen Blasenstein - Befall durch ständiges Wasserlassen des betroffenen Tieres.

Größere Blasensteine verursachen in der Regel große Schmerzen. Es kann auch zu einer Harnröhrentzündung kommen, der Urin kann mit Blut vermischt sein. Bei solchen Anzeichen sollten Sie ihr Haustiere unbedingt bei einem Tierarzt vorstellen.

Entstehung von Blasensteinen

Häufig spielt die Fütterung des Hundes eine große Rolle bei der Entstehung von Blasensteinen. Ein zu hoher oder unausgewogener Mineralstoffgehalt im Futter kann die Bildung von Kristallen fördern. Auch durch eine Blasenentzündung können Harnsteine entstehen, da sich der PH-Haushalt verändert und dies einen Nährboden für Blasensteine bildet. 

Blasensteine können bei Haustieren auch dann entstehen, wenn über einen längeren Zeitraum zu wenig Flüssigkeit aufgenommen wird. Bei einer zu geringen Flüssigkeitsaufnahme müssen die Nieren dem Urin viel Flüssigkeit entziehen und in den Organismus zurückführen, so dass der Urin sehr konzentriert wird. Je konzentrierter der Urin ist, desto leichter bilden sich Kristalle. Bei der Bildung von Blasensteinen sind oftmals kleine Hunderassen betroffen. 

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