Unser Sorgenfall aus unserer Praxis in Hoppegarten:

Eine 8-jährige Bulldogge kam mit großen Beschwerden beim Wasserlassen in unsere Praxis. Nachdem wir Sie gründlich durchgecheckt haben könnten wir auf einem Röntgenbild Blasensteine erkennen. Da die Steine schon Beschwerden ausgelöst haben - mussten diese operativ entfernt werden.

Häufig sind Fütterungsfehler für die Bildung von Blasensteinen verantwortlich. Ist der Mineralstoffgehalt in der Nahrung zu hoch (vor allem an Calcium, Magnesium, Natrium und Phosphor) oder zu unausgewogen, begünstigt das die Kristallbildung im Harn. Auch wenn das Haustier über eine längere Zeit zu wenig trinkt, können sich in dem hochkonzentrierten Urin Blasensteine entwickeln.

Für die weitere Therapie des Schützlings war es wichtig, die mineralische Zusammensetzung der Steine zu kennen. Aus diesem Grund haben wir die Steine in einem Labor untersuchen lassen. 

Bestimmte Steinarten lassen sich bis zu einer gewissen Größe mit entsprechender Diät und harnsäuernden Medikamenten relativ gut auflösen. Auch die Neubildung von Steinen bekommt man oft durch die Wahl geeigneter Futtersorten in den Griff.

In den meisten Fällen müssen Blasensteine, die Beschwerden verursachen, durch Spülungen oder wie in diesem Fall sogar durch einen chirurgischen Eingriff entfernt werden.

Zur Vermeidung von Blasensteinen wird die Bulldogge in Zukunft mit Spezialfutter ernährt.

Wir hoffen auf schnelle Genesung!

 

 

 

 

 

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