Akupunktur als Alternative

 

Akupunktur

Bei diesen Temperaturen leiden viele Hunde unter Rückenschmerzen. Wie bei uns Menschen verkrampfen auch die Hunde in der Rückenmuskulatur und bekommen Schmerzen beim Laufen, Aufstehen usw.
Trotz Jacke möchte meine Dogge bei diesem Wetter nicht so gerne vor die Tür. Er läuft steif und macht einen krummen Rücken.  Er ist schon sehr alt und seine Knochen machen ihm zusehends Probleme.
Aber nicht immer muss man solche Probleme mit Tabletten lösen.


 


Immer öfter greifen Tierärzte auch zu alternativen Heilmitteln.


Ganz klar gehört dazu auch die Akupunktur. Ich zählte auch zu den Skeptikern, die lieber Tabletten oder eine Schmerzspritze verlangten, doch als ich zusehen konnte, wie großartig die Wirkung der Akupunktur bei meinem Hund war, war ich überzeugt.
Ein Hund kann nicht lügen und würde niemals etwas vortäuschen. Schmerzen genauso wenig wie Wohlbefinden.



 

Ich habe den SmartVet Tierarzt Christian Hatting zu diesem Thema befragt und er klärte mich über das Heilverfahren durch Akupunktur auf:

„Akupunktur ist ein Teilgebiet der chinesischen Medizin. Durch das Setzen von Akupunkturnadeln auf den verschiedenen Meridianen, werden Nerven in der Haut und der Muskulatur stimuliert. Dabei kommt es zum einem zur Freisetzung körpereigener Schmerzmittel wie z. B. Endorphin und Serotonin, zum anderen können bestimmte Nervenbahnen blockiert werden. Beides hat einen positiven Effekt auf das Schmerzleitungssystem und reduziert den Schmerz.
In der westlich orientierten Verfahrensweise wird die Akupunktur überwiegend zur
akuten und chronischen Schmerztherapie angewendet.

 

Typische Anwendungsgebiete:

  • - Rückenschmerzen
  • - Spondylose
  • - Arthrose
  • - Zerrungen
  • - Stresssyndrom

und vieles mehr.“

Ich fragte Christian Hatting, ob die Tiere sich diese Behandlung problemlos gefallen ließen. Meine Dogge mit dem Charakter eines Opferlamms schien mir nicht als Durchschnitt geeignet.

Christian Hatting (SmartVet Tierarztpraxis Wildau) dazu:
„Die Kleintiere tolerieren das Setzen der Nadeln überwiegend sehr gut. In der Regel sind 4 Sitzungen innerhalb von 4 Wochen ausreichend.“

Diese Methode eignet sich natürlich nicht nur für die Behandlung von Hunden. Kleintiere und auch Pferde werden mittlerweile erfolgreich durch Akupunktur von Schmerzen befreit.

Mein Tip: Sprechen Sie ihren Tierarzt auf diese Möglickeiten an.